Treffen des Pfeifenkollegiums am 07.12.2009 in Essen
Veranstaltungsort:
Gaststätte Bramsiepe
Niederwenigerstr. 111
45257 Essen

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Die erlesenen Tabakhumidore aus massivem Teak- oder Mahagoniholz sind nicht nur äußerst elegant und formschön, sondern stellen eine Weltneuheit dar. Die innovative Deckelkonstruktion schließt beim Zuklappen gleich zwei getrennte Fächer luftdicht ab. So können zugleich zwei Tabake mit unterschiedlicher Geschmacksrichtung frisch und leicht zugänglich aufbewahrt werden. Für die Feuchtigkeitsregulierung stehen vier Befeuchtungskörper aus einem speziellen Material zur Verfügung. Der empfohlene Endverkaufspreis liegt bei 399,00 €.
Mir persönlich gefällt das Konzept dieses Humidors sehr gut, eine sehr tolle Verarbeitung mit edelen Holz. Aus meiner Sicht wäre jedoch eine günstigere Variante auch wünschenswert, gerade für diejenigen Pfeifenraucher unter uns, die nicht mal eben so viel Geld für einen Humidor ausgeben möchten, denke mit einer solchen preisgünstigeren Variante könnte die Firma Vauen mit dem Humidor sehr erfolgreich am Markt sein.
Auf der Messe inter-tabac in Dortmund hat der Tabakhersteller Planta drei neue Pfeifentabake vorgestellt. Da es sich um aromatisierte Mischungen handelt, wird vielleicht der eine oder andere Leser meines Blogs, der solche Tabake bevorzugt, diese Tabake einmal probieren wollen.
Die Texte zur Beschreibung der Tabake wurden von mir den von Planta zur Verfügung gestellten Informationen entnommen.
Jahrestabak 2010: ANNO MMX - Limited Edition
Anno MMX After Dinner Mixture. Kontrastreich und harmonisch sind die Farben der langfaserig geschnittenen, honiggelben Virginia-Grade und des Black Cavendish. Zartes Schokoladenaroma und rauchiger schottischer Whisky geben der Blend den besonderen, dezent-süßen Geschmack.
Hocharomatische Würfel ruhen, umgeben vom Duft edler Fruchtessenzen wie kleine Edelsteine in einem Bett aus samtigem Black Cavendish. Das brilliante Aroma verbindet sich mit den hochwertigen Tabaken zu einem außergewöhnlichen und reichhaltigen Geschmackserlebnis.
Holger Danske - Sherry und Whiskey
Handverlesene Virginias bester Proveniencen, sonnengereift mit natürlicher feiner Süße, fein komponiert mit Black Cavendish, Burley und wenig Orient. Ein Original Irish Single Malt gibt der Mischung ihre einmalige Charakteristik: Edelster Whiskey mit dem typisch leichten Rauchgeschmack von im Torfrauch getrockneter Gerste und der edlen Nuance langer Lagerung in Sherry Fässern.
Hier der Link zum Film: http://www.mac-baren.com/Default.aspx?ID=2
Hier der Link zu diesem Beitrag: http://www.cigar.ch/cig/themen/2009_03/B
Mädchen umfassend in ihren Rechten stärken - Würde afrikanischer Familien achten
Der baldige Start des Kinofilms „Wüstenblume“ nach der Autobiografie des somalischen Models Waris Dirie hat die Aufmerksamkeit auf ein wichtiges und innen- wie außenpolitisch schwieriges Thema gelenkt: weibliche Genitalverstümmelung als schwerwiegende Kinder- und Menschenrechtsverletzung. Die Kinderhilfsorganisationen Plan International, Kindernothilfe, ChildFund Deutschland und World Vision engagieren sich nachdrücklich im Kampf gegen diese menschenverachtende Praktik und werben für gemeinsame Anstrengungen von Regierungen, Hilfsorganisationen und Betroffenen zum nachhaltigen Schutz der Mädchen vor dieser Tradition.
Afrikanische und europäische Regierungen haben sich durch internationale Konventionen dazu verpflichtet, die Kinderrechte weltweit durchzusetzen und gegen diskriminierende Praktiken vorzugehen. Viele afrikanische Staaten haben bisher Verbote und Strafen gegen Genitalverstümmelung erlassen. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe, erklärt:„Für unsere Arbeit sind die Konventionen und nationalen Gesetze eine wichtige Referenz, aber die Menschen orientieren sich erst daran, wenn sie sie für sich als gut und nützlich erkannt haben. An Aufklärungsarbeit und konstruktiven Dialogen über Alternativen zur bisherigen Norm führt kein Weg vorbei.“ So konnte in Äthiopien die Zahl verstümmelter Mädchen in acht Distrikten von 62 auf 25 Prozent reduziert werden.
Kinder in ihrem Umfeld zu stärken und ihre Zukunftsperspektiven nachhaltig zu verbessern, ist das vorrangige Ziel der genannten Organisationen, die seit vielen Jahren mit Projekten der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika tätig sind. „Um Mädchen kümmern wir uns besonders, weil sie auf vielfache Weise benachteiligt sind und in ihren Rechten verletzt werden,“ betont Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan International Deutschland. „Plan Deutschland unterstützt in fünf afrikanischen Ländern Projekte zur Abschaffung weiblicher Genitalverstümmelung. Über lokal angepasste Strategien und die enge Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort haben wir gute Erfolge erreicht. In Guinea haben sich seit Projektbeginn vor anderthalb Jahren zum Beispiel fünf Gemeinden als beschneidungsfrei erklärt. Unsere Arbeit gegen Genitalverstümmelung zielt auch immer darauf ab, die Stellung von Mädchen und Frauen in den Gemeinden grundsätzlich zu stärken und sie über ihre Rechte aufzuklären.“
„Viel Leid könnte verhindert werden, wenn Bildungs- und Gesundheitssysteme in afrikanischen Ländern besser ausgestattet wären, um alle Menschen mit Informationen zu erreichen und Vorsorge schon bei Kleinkindern einzusetzen“, meint Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision. „Wir fordern dies bei Regierungen ein und leisten unseren Beitrag durch materielle Hilfe und Fortbildung. Von uns unterstützte Lehrkräfte, Schülerclubs und Gesundheitsstationen haben beispielsweise in Mali und Kenia gute Erfolge in der Aufklärungsarbeit, aber auch bei der Werbung für Alternativriten. In unseren Projektregionen ist die Offenheit für Diskussionen über schädliche Praktiken gewachsen und die Praxis der Genitalverstümmelung auf dem Rückzug, weil wir mit der Bevölkerung einen konstruktiven Dialog führen und das Thema nicht isoliert behandeln."
Trotz großer Sympathie für Forderungen nach unmittelbaren Ergebnissen im Kampf gegen diese Praktik erinnern die Organisationen daran, dass Waris Diries Plädoyer zur Achtung der menschlichen Würde auch für die Wahl der Mittel und im Umgang mit den afrikanischen Familien gelten muss. "Wir haben es nicht mit Verbrechern zu tun, sondern mit Eltern, die ihre Töchter integriert und versorgt sehen möchten", betont Jörn Ziegler von ChildFund Deutschland. "Es ist uns wichtig, die Betroffenen in allen Projektmaßnahmen partnerschaftlich zu beteiligen und mit Respekt zu behandeln. Wer das nicht tut, ersetzt eine Menschenrechtsverletzung durch eine andere und kann sein Ziel, selbstbestimmte Entwicklung zu fördern, niemals erreichen."
Immer wieder auftretenden Forderungen, Entwicklungshilfe nur dort zu leisten, wo die Praxis der Genitalverstümmelung aufgegeben wurde, erteilt die Hauptdarstellerin des Films, Liya Kebede, die sich als UN-Botschafterin für Mütter-Kind-Gesundheit engagiert, eine klare Absage. In einem Interview mit World Vision erklärte sie: "Das wäre ganz schlecht. Wandel geschieht dort, wo die Organisationen arbeiten. Ich habe es gerade wieder in Äthiopien gesehen."
Die Erlebnisausstellung Weil wir Mädchen sind … des Kinderhilfswerks Plan endet in München. Bis zum 25. Januar 2009 kann das Publikum noch im Museum Mensch und Natur eine virtuelle Weltreise nach Afrika, Asien und Lateinamerika antreten. Etwa 50.000 Besucherinnen und Besucher folgten dieser Einladung schon und erlebten die interaktive Schau, die seit dem 9. Oktober 2008 im Museum Mensch und Natur im Nymphenburger Schloss zu sehen ist.
Museumsleiter Dr. Michael Apel: „Die Ausstellung war ein Riesenerfolg. Vor allem das Interesse der Schulen und die Buchungen der pädagogischen Programme haben alle Erwartungen bei weitem übertroffen und die Reaktionen der Besucherinnen und Besucher waren beeindruckend positiv. Wir danken Plan für die wunderbare Ausstellung und großartige Zusammenarbeit.“
Marianne M. Raven, Geschäftsführerin Plan Deutschland, sagte: „Der große Zuspruch vom Publikum in München freut mich sehr. So konnten sich viele Menschen über den Alltag von Mädchen weltweit informieren. Und wir konnten auf die Ziele unserer Mädchen-Kampagne aufmerksam machen – nämlich alle Formen von Benachteiligung, Diskriminierung und Vernachlässigung von Mädchen ein für alle Mal zu beenden.“
Auf besonderes Interesse stieß das pädagogische Betreuungsangebot für Schulklassen und andere Gruppen, das etwa 250mal gebucht wurde. Fast 4.000 Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Klassenstufen und Schultypen wurden von einem extra für die Ausstellung aufgebauten Team intensiv museumspädagogisch betreut. Ein großer Erfolg war auch das Begleitprogramm, das unter anderem von prominenten Schauspielerinnen unterstützt wurde: Die Plan-Patin Marion Kracht eröffnete Weil wir Mädchen sind … und die Lesungen von Katja Riemann, ebenfalls Plan-Patin, sowie von Veronika von Quast fesselten das Publikum. Viele Veranstaltungen ermöglichte die ehrenamtliche Plan-Aktionsgruppe München.
Die nächste Station der Erlebnisausstellung ist im Rhein-Main-Gebiet. Ab 18. Mai 2009 ist Weil wir Mädchen sind … im DLM Ledermuseum, Frankfurter Str. 86, 63067 Offenbach/Main zu sehen.
Einzelheiten im Internet unter www.musmn.de und www.weil-wir-maedchen-sind.de.
Der Tabak und seine Enstehungsgeschichte wird von Mac Baren wie folgt beschrieben:
"HH Mature Virginia ist die zweite Mischung aus der HH Serie. Wie schon die erste HH Mischung beruht auch diese auf einer Rezeptur aus dem Jahre 1890.
Diese wundervolle Mischung ist typisch für jene Zeit und verdient die Bezeichnung "Zurück zur Natur". Das volle und reiche natürliche Aroma des Tabaks verleiht dem HH Mature Virginia seinen Geschmack.
Die Kreation dieser Mischung war eine Herausforderung außergewöhnlicher Art. Nachdem wir verschiedene Rezepturen in Erwägung gezogen hatten, ließen wir uns von der natürlichen Süße der Virginia Tabake überzeugen. Eine weitere inspirierende Idee war die Verwendung sehr spezifischer Virginiatabake, um die Schärfe auf der Zunge fast ganz zu eliminieren, ohne Abstriche bei der Süße zu machen. Es ist natürlich eine Sache, eine Idee zu haben, aber eine andere, diese Idee zu verwirklichen. Nach mehreren Monaten, in denen wir die neue Mischung getestet und immer wieder angepasst haben, können wir jetzt sagen, dass unser Plan Wirklichkeit geworden ist! Wir präsentieren: HH Mature Virginia.
Alles in allem haben wir für diese Mischung 22 verschiedene Tabake verwendet, 15 davon Virginiatabake. Vor dem Mischen wurden die Virginiatabake einige Jahre gelagert, damit sie reifen und ihre endgültigen Aromen entwickeln konnten – wie guter Wein, der ebenfalls einige Jahre lang reifen muss. Virginiatabake wie Bright Yellow/Golden Leaf, Mature Red/Mahogany Leaf, Dark Virginia und ein schwarzer Virginia Cavendish werden zusammengemischt und gelagert, damit ihre Aromen verschmelzen konnten.
Zur Verbesserung und Stütze der Virginiatabake wurde ein Hauch Oriental hinzugefügt. Schließlich wurde der Geschmack mit einer Prise gepresstem Burley abgerundet. Diese Mischung, deren Farbvariation zu genauerem Hinsehen einlädt, macht neugierig.
Wenn Sie diese Mischung riechen, werden Sie sofort wissen, warum wir den Namen “Mature Virginia“ für sie gewählt haben. Die rauchigen Aromen, kombiniert mit einer natürlichen Süße, zeichnen für den ersten Eindruck verantwortlich. Bei genauerem Riechen werden Sie jedoch noch etwas anderes entdecken. Das zu beschreiben ist schwierig, eigentlich unmöglich – es hat etwas Geheimnisvolles.
Wenn Sie Ihre Pfeife mit HH Mature Virginia füllen, werden Sie von der Süße der Virginia-Tabake begrüßt, die nach und nach durch den Geschmack dunkler Virginiatabake ergänzt wird. Über 100 Jahre lang wurde von uns kein dunkler Virginia-Tabak eingesetzt, aber nun wurde es Zeit, diesen fantastischen Tabak neu zu entdecken. Für den Geschmack von HH Mature Virginia bedeutet es, dass zu dem süßen Ton des Virginia-Tabaks eine leicht rauchige Note hinzu kommt. Sie werden erleben, wie der komplexe natürlich süße/rauchige Geschmack mit der Zeit an Vollmundigkeit zunimmt und den HH Mature Virginia zu einer herausragenden Mischung macht – ohne Brennen auf der Zunge.
Rom wurde nicht an einem Tag erbaut – und das gilt auch für die Entwicklung des HH Mature Virginia. Eine perfekte Tabakmischung braucht eben ihre Zeit. Wir sind überzeugt, die richtige Kombination von Virginia-Tabaken gefunden zu haben, die Ihren Gaumen ansprechen und erfreuen wird."
Hört sich alles sehr interessant an, ein Tabak, den ich sicherlich bei nächster Gelegenheit einmal probieren werde.
Falls jemand schon Erfahrungen mit diesem Tabak sammeln konnte, würde ich mich über ein kurzes Feedback über die Kommentarfunktion freuen.
Coyright und Quelle der Abbildung und des Textes: www.mac-baren.com
Da ich leider einen gesundheitlichen Rückschlag erlitten habe und wieder mit einem Virus zu Hause liegen darf, an dieser Stelle der Hinweis das in den nächsten Tagen, bis ich wieder richtig fit bin, die Beiträge hier im Blog nicht ganz so regelmäßig wie gewohnt erscheinen werden.
Trotzdem möchte ich heute einmal auf die Stanwell Blowfish Pfeifen Serie verweisen, die Ersterval´s Pipe House auf seinen Webseiten in den verschiedenen Variationen mit sehr gelungenen Fotos vorstellt. Ich denke über kurz oder lang gehört dieses legendäre Shape wohl in jede Pfeifensammlung.
Hier der Link, wo die verschiedenen Ausführungen dieser Stanwell Blowfish Serie vorgestellt werden:
http://www.tecon-gmbh.de/index.php?cPath=2
Quelle und Copyright der Abbildungen: www.tecon-gmbh.de
Eine außergewöhnliche und für Sammler sicher interessante Pfeife aus dem Hause Dunhill ist die Imperial Pagoda Pfeife. Diese Pfeife ist verziert mit einem Ring aus Jade, wird zusammen mit einem Jade Pfeifenstopfer und einem Buch zum Thema Jade geliefert. Natürlich gibt es diese Pfeifen nur in einer streng limitierten Stückzahl und zu einem Preis, der über 2000 Euro liegt. Wirklich, aus meiner Sicht eine sehr gelungene Edition. Preislich jedoch sicherlich eher etwas für eingefleischte Dunhill Sammler.
In Estervals PIpe House wird diese Pfeife gleich in zwei verschiedenen Ausführungen angeboten, hier der Link dazu:
http://www.tecon-gmbh.de/advanced_search
Quelle und Copyright der Abbildungen: www.tecon-gmbh.de